• Wiebke Salzmann

    freie Lektorin und Autorin

  • Text-Wirkerei

  • Wirken an Texten – Wirken von Texten

Wetterdrachen-Zyklus

wetterdrachen.net
Auf den Internetseiten zu meinen Fantasy-Romanen um die Wetterdrachen erfahren Sie noch mehr zu den Romanen und ihrer Entstehung.

Die Zeichen der Wetterdrachen

In der beschriebenen Fantasiewelt wird das Wetter von vier Wetterdrachen gemacht, die Drachen wiederum werden von einem Schmetterling gelenkt (ja, der Schmetterlingseffekt hat mich auf die Idee gebracht). Dieser Schmetterling wird getötet, von einer „Verwandlerin“ (das ist ein Wesen, das sich in zwei Gestalten verwandeln kann), die sich an den Drachen für ihr zugefügtes Leid rächen will. Die Wetterdrachen sind nun führerlos, das Wetter gerät aus dem Rhythmus, Kälte und Hunger breiten sich aus, mit Krieg und Bedrohung im Gefolge.
Die Geschichte erzählt nun, wie eine Hand voll junger Leute einen jungen Schmetterling zum Platz des alten bringen müssen, damit er dessen Arbeit übernehmen kann, daneben müssen sie einen Kriegszug verhindern, und schließlich muss natürlich auch noch die Verwandlerin bekämpft und besiegt werden. So einfach wie hier in einem Satz geschildert, ist es natürlich nicht – da die Protagonisten zum Teil verfeindeten Völkern angehören, müssen sie sich erst einmal zusammenraufen, die Drachen legen eine Stadt in Schutt und Asche, Lawinen gehen ab, Familiengeheimnisse tauchen aus der Vergangenheit auf, Verrat droht alles zum Scheitern zu verurteilen, und Liebeskummer fordert auch seinen Tribut.

Im Licht des Sonnentaus

Eine Waise namens Kergja schlägt sich in einer Stadt an der Küste mit dem Sammeln und Verkaufen von Sonnentau, wie der Bernstein dort genannt wird, durch. Die Stadt verarmt zusehends, da sie unter einer fast ununterbrochenen Wolkendecke liegt und es zu dunkel zum Arbeiten ist. Eines Tages findet Kergja ein Stück Sonnentau, in dem ein Samenkorn eingeschlossen ist. Dieser Sonnentau wird ihr gestohlen. Sie kommt dahinter, dass ihr Auftraggeber Brennir aus dem Samenkorn einen sprechenden und wandernden Baum gezogen hat, der in der Lage ist, aus Tautropfen und Sonnenlicht Lampen herzustellen. Diese leuchtenden Kugeln verschaffen den Einwohnern Licht und Arbeit.
Jedoch beginnt das Meer zu steigen, je mehr Lichtkugeln produziert werden. Der Strand und äußere Stadtteile werden schließlich überschwemmt. Kergja und Brennirs Sohn Svalur kommen hinter das Geheimnis des Sonnentaus, der das Schicksal der sprechenden Bäume besiegelte, die vor vielen Jahrhunderten in einer großen Flut ums Leben kamen. Gegen allerlei Widerstände versuchen sie, die Stadt und den letzten sprechenden Baum zu retten – es gelingt ihnen, aber sie selbst verlieren alles und müssen die Stadt verlassen.

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© Wiebke Salzmann